Konzeptionell versteckt sich hinter der aus dem Raum Hannover stammenden Band Venus In Pain die Suche nach Wahrheit und Selbsterkenntnis in den allgegenwärtigen Scheinwelten der gelebten Realität. Musikalisch stringent führten die unterschiedlichen Wurzeln der einzelnen Musiker der Gruppe zu einer im Progressive Rock beheimateten Mixtur moderner Rockmusik.
Venus In Pain als Name adressiert den kulturgeschichtlich nicht seltenen Widerspruch, dass oftmals Menschen die Quelle ihrer Inspiration sehenden Auges zerstören, aber auch die Tatsache, dass es doch meist die eher negativ besetzten Emotionen, wie Wut und Trauer sind, aus denen große Inspiration erwächst. Rund um die vielgestaltige, inspirative „Venus“ der Band entstanden Songs und Texte, die den geneigten Zuhörern einen mitunter tiefen Einblick in die schaffenden Künstler erlaubt, was dem einen oder anderen Fan wie der Blick in einen Spiegel erscheint.

Nach der Bandgründung Mitte 2005 setzte man sich bewusst keine Grenzen in der stilistischen Ausprägung der Band und schuf so die ersten Songs, in denen sphärische, cleane Passagen genauso ihre Existenzberechtigung fanden, wie die kompromisslos druckvollen Rock- bis Metal-Passagen, denen Schlagzeuger Daniel den typischen Venus In Pain Groove einhauchte. Die fünf ViPler, Stylo, Tobi, Bass-T, Rolf und Daniel, wuchsen zu einer Einheit zusammen und kreierten ihren eigenen, anspruchsvollen und doch eingängigen Stil. Auf einem kraftvollen Gerüst aus Saiten, Fellen und Becken setzt nun melodischer Gesang auf, der mit melancholisch bis herausfordernd dunkler Stimme die Songs zusammenhält und zur Vollendung entwickelt. Von sanft bis rau, ohne Maske gegen die lügenden Augen des Alltags.
Der Emergenza 2006 wurde zur Erfolgsgeschichte für die Band. Startete man noch ohne Anhang in der ersten Runde, so wuchs die Fanbase von Gig zu Gig. Am Ende stand die erfolgreiche Teilnahme am Westdeutschlandfinale in Köln, wo die Band ein neutrales Publikum mitriss und ein Showcase in einer internationalen Metropole für 2007 gewann. Drummer Daniel wurde zudem zum „Best Drummer of the contest“ gewählt. Venus In Pain erspielte sich viel Respekt und kam so zu weiteren Gigs, wie etwa als Vorgruppe der schwedischen Band Kaptain Sun. Auch renommierte Veranstalter horchten auf und fanden Gefallen, wie die folgende Gigankündigung von Living Concerts erkennen lässt: VENUS IN PAIN konnten sich beim diesjährigen Emergenza-Wettbewerb durchsetzen und schrammten nur knapp an der Weltfinal-Teilnahme vorbei. Ein zweiter Platz beim Westdeutschland-Finale zeigt aber, dass sie mit jeglicher Konkurrenz mithalten können. Selbst den Vergleich mit riesengroßen Namen wie Tool brauchen sie nicht zu scheuen ( www.living-concerts.de , 08.10.06).

Im Dezember 2006 erschien das Debütalbum von Venus In Pain namens In my Head . Neben fünf in Eigenregie produzierten Songs, finden sich eine Live-Version des Songs Trust , sowie zwei Akustikversionen eigener Songs auf dem Silberling. Trust stellt zudem eine echte MySpace-Kooperation dar, da Venus In Pain hier durch die Gothic-Rock Sängerin Valentina9 aus San Francisco, USA, unterstützt wurde. Die in den Staaten aufgenommenen Sprechparts der Sängerin wurden dann online ins Studio nach Deutschland transferiert und abgemischt.

 

Venus In Pain
Stylo – Gesang, Gitarre
Tobi – Gitarre, Backings
Rolf – Gitarre
Bass-T – Bass
Daniel – Schlagzeug, Percussions