| Runde 2 war Endstation |
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| Written by Stylo |
| Saturday, 06 March 2010 21:32 |
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Wir begannen im Check Point gegen 23 Uhr, als erste der beiden Bands. Wir hatten dieses Mal ein rechtes Power-Set im Gepäck, das leider nicht ganz unfallfrei über die Bühne ging. Unser Mann an der Mische, Chris, holte eine Menge für uns heraus - mir kam ja nur ein Bruchteil der Gesangseffekte aus dem Raum an die Ohren, aber was ich mitbekam, gefiel mir sehr. Auch das Feedback der Mitgereisten war sehr positiv - Vielen Dank für einen Klasse-Job!
-- Loco "rotzt" -- An unseren Mitstreitern, Loco rockt!, schieden sich etwas mehr als weniger die Geister. Die Jungs aus Bückeburg machten Break- und Halftime-veredelten Punkrock mit deutschen Texten. Die Bühnenshow bestand aus dem Ego und Schauspiel des Sängers Olly, dessen Einsatz vor einem erst skeptischen und dann aufgebrachten Publikum eine gewisse Art Respekt verdient. Warum skeptisch? Das wie auch beim ersten Auftritt recht mau besetzte Check Point, war zu großen Teilen nur von den Leuten belegt, die dort arbeiten und denen, die mit uns in Hannover aufgebrochen waren, die natürlich in erster Linie "die andere Band" sahen und gewonnen werden mussten. Teils gelang das auch mit den ersten Songs. Warum aufgebracht? Sänger Olly spazierte über die freie Fläche vor der Bühne und führte die Tragödie der Spritze mit dem Kunstblut vor und schaffte es dabei einer Reihe von Leuten mit den Spritzern seiner Show die Klamotten zu versauen und an unserem, wohlbemerkt letzten Tisch der Reihe in jedes Getränk zu spritzen. Alle Gespränkelten, die ihre Klamotten nicht durch Waschen retten können, sollten dies aus versicherungstechnischen Gründen beim Veranstalter melden. Den eingesauten Band-Merch und mein Mikro werde ich morgen im Raum noch einmal unter die Lupe nehmen. Unter uns Pastorentöchtern, lieber Olly, wenn ich mir etwas leihe, wie in Deinem Falle meinen Mikroständer, dann sehe ich zu, dass der im Anschluss möglichst so wie vorher wieder zurückkommt und lasse ihn dann nicht völlig verpekt stehen oder lecke nicht mit der Zunge dran rum.
-- Nebenkriegsschauplätze? -- Der Jury-Entscheid hat dann beim Publikum etwas für Überraschung gesorgt, doch die Regeln des Battles sehen ja eine höhere Gewichtung im Vergleich zum Publikum vor. Ohne zu sehr in die Legendenbildung zu verlustreichen Contest-Schlachten abzugleiten, bleibt mir im Moment ein fahler Beigeschmack, weil kurz vor der Verkündung über eine Verstimmung des Veranstalters berichtet wurde, die mit dem Einlass zu tun hatte. Da wir "unseren Leuten" die Öffnungszeiten so mitgeteilt hatten, wie wir sie im Dezember erlebt hatten, standen eine Reihe von Leuten gegen 21 Uhr frierend vor verschlossenen Türen, durften dann aber rein. Offenbar gab es dann seitens des Check Points eine organisatorische Panne bezüglich der Abrechnung. Bis zum Beginn unseres Gigs war das aber ausgeräumt und alle hatten brav bezahlt. Welche Wellen diese Geschichte aber bis etwa 1 Uhr geschlagen hatte, ist mir ein Rätsel. Ich warte bisher noch auf ein offizielles Statement zu der Geschichte, die mir nur von einem unserer Bandmitglieder weitergereicht worden war. Ob und wie weit das Jury-Urteil dadurch betroffen war, bleibt Spekulation. Ich persönlich finde es unnötig, dass diese Geschichte überhaupt noch in den Raum geworfen wurde, ohne dass wir eine Möglichkeit hatten, uns zu etwaigen Vorwürfen zu äußern.
-- Danksagung -- Ein riesen Dankeschön an alle, die uns gestern unterstützt haben, vor allem, wenn man bedenkt, dass Ihr die Strecke bei diesem Scheißwetter auf Euch genommen habt. Vermutlich auch ein Grund, warum, mal wieder, nicht sonderlich was los war im Check Point. Auch im Dezember waren ja die Straßen vereist und es schneite wie blöd. Danke auch, dass Ihr Eure Meinung mit den blauen Zetteln der Jury mitgeteilt habt, auch wenn diese offenbar nicht interessiert hat. Bei Äpfeln und Birnen kommt am Ende eben oft nur Kompost heraus...
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| Last Updated on Monday, 08 March 2010 21:10 |



Dank des Jury-Entscheids war für uns in Runde 2 Endstation im Beatbattle im Check Point. Ein klassischer Äpfel-und-Birnen-Vergleich geht mit ebenso klassisch, komischen Beigeschmack vorbei. Im Gegensatz zur ersten Runde, verlief dieser Abend auch nicht so harmonisch, wie man es sich gewünscht hätte.